Berlin ist eine Stadt der Eigentümergemeinschaften. Wer durch die Gründerzeitviertel von Prenzlauer Berg, Friedrichshain oder Neukölln geht, sieht es an jeder zweiten Hausfassade: Altbauten mit vier, sechs, acht Wohneinheiten, die seit der Wende nach und nach in Eigentumswohnungen umgewandelt wurden. Auch im Berliner Umland – in Potsdam, Brandenburg an der Havel, Oranienburg oder Beelitz – entstanden in den vergangenen Jahrzehnten zahlreiche kleine Wohnungseigentümergemeinschaften. Was diese WEGs verbindet: Sie sind klein, oft selbstverwaltet, und sie stehen vor denselben strukturellen Herausforderungen.

Das Problem: Generalisten können keine Spezialisten ersetzen

Wer eine kleine WEG mit fünf oder sechs Einheiten verwaltet, steht vor einer eigentümlichen Situation. Eine klassische Hausverwaltung zu beauftragen lohnt sich finanziell kaum – die Kosten pro Einheit sind bei kleinen WEGs überproportional hoch, weil der Verwaltungsaufwand nicht linear mit der Einheitenzahl sinkt. Also verwalten viele kleine WEGs sich selbst: Ein Eigentümer übernimmt den Vorsitz, kümmert sich um Handwerker, organisiert die jährliche Eigentümerversammlung und versucht nebenbei, die Buchhaltung zu führen.

Das klingt pragmatisch. In der Praxis führt es jedoch regelmäßig zu Problemen. Denn Buchhaltung ist ein Fachgebiet. Eine korrekte Hausgeldabrechnung nach dem Wohnungseigentumsgesetz (WEG) erfordert Kenntnisse, die weit über das hinausgehen, was ein engagierter Laie in seiner Freizeit leisten kann. Falsche Umlageschlüssel, nicht umlagefähige Positionen, fehlende Rücklagenberechnung – Fehler in der Abrechnung sind keine Seltenheit und können im schlimmsten Fall zu Anfechtungsklagen durch einzelne Eigentümer führen.

Was große Hausverwaltungen längst wissen

Professionelle Hausverwaltungsbüros, die hunderte von Einheiten betreuen, haben dieses Problem schon lange gelöst: Sie beschäftigen spezialisierte Buchhalter. Die Verwalterin kümmert sich um Handwerker, Kommunikation und Eigentümerversammlungen – die Buchhaltung übernimmt jemand, der nichts anderes macht. Dieses Prinzip der Spezialisierung ist der Grund, warum große WEGs in der Regel sauberere Abrechnungen haben als kleine.

Kleine WEGs in Berlin und Brandenburg haben bisher keinen Zugang zu dieser Spezialisierung gehabt – zumindest nicht zu einem Preis, der für sie wirtschaftlich sinnvoll ist.

Die Lösung: Unterstützende Hausverwaltung

Genau hier setzt das Konzept der unterstützenden Hausverwaltung an. Die WEG bleibt vollständig autark: Sie organisiert sich selbst, bestellt Handwerker, hält ihre Eigentümerversammlungen ab. Was sie abgibt, ist ausschließlich die buchhalterische Arbeit – und die gibt sie in die Hände einer Fachkraft, die nichts anderes macht.

Catarina Günther, Inhaberin der ImmoWert Kanzlei in Aichtal und zertifizierter Hausverwalter nach § 26a WEG, ist regelmäßig in der Region Berlin-Brandenburg tätig. Für WEGs in Berlin, Potsdam, Brandenburg an der Havel, Beelitz, Wittstock/Dosse und dem gesamten Umland bietet sie die unterstützende Hausverwaltung an – und für WEGs, die eine vollständige Betreuung wünschen, auch die vollständige Hausverwaltung nach § 26a WEG.

Das Leistungspaket der unterstützenden Hausverwaltung umfasst die laufende monatliche Buchhaltung, den gesamten Zahlungsverkehr, die jährliche Hausgeldabrechnung und den Wirtschaftsplan. Die WEG zahlt pro Wohneinheit und Monat – ein transparentes, planbares Modell ohne versteckte Kosten.

Was Eigentümer in Berlin und Brandenburg jetzt tun können

Wenn Sie Teil einer kleinen WEG in Berlin oder Brandenburg sind und sich fragen, ob Ihre Buchhaltung wirklich korrekt geführt wird – oder wenn Sie schlicht die Last der Buchführung abgeben möchten, ohne die Kontrolle über Ihre WEG zu verlieren – dann ist ein unverbindliches Gespräch der erste Schritt.

Weitere Informationen und Kontaktmöglichkeit: Hausverwaltung Berlin-Brandenburg – ImmoWert Kanzlei